Städtepartnerschaft: DEMO - Demokratie in der Krise - Populismus und Radikalismus als Herausforderung für die Demokratie

Program EfBB, Vernetzungsprojekte

DEMO
EU

    Koordinator:
  1. Miteinander in Europa e.V., Lüneburg, Deutschland, www.miteinander-in-europa.eu
  2. Partner:
  3. Lernwerkstatt Europa e.V., Pleven, Bulgarien, www.lernwerkstatt-bg.eu
  4. FRG Timisoara, Rumänien, www.frgtim.ro
  5. EDUCOMMART SIMIO SINANTISIS EKPEDEVSIS KE DIMIOURGIAS ASTIKI M, EGALEO, Griechenland www.educommart.org

Projektdauer: 15.01.2018 – 30.09.2019

Kurze Beschreibung des Projekts:

DEMO soll zum einen für demokratische Werte werben (gegen Populismus und Radikalismus) und zum anderen sich für eine weitere Demokratisierung Europas einsetzen. Deshalb sollen besonders EU-kritische Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden, Anregungen und Kritiken auszusprechen. Die Werte der Demokratie (Freiheit, Toleranz, Menschenwürde und Gerechtigkeit) sollen aus der Entwicklung der Geschichte in jeder Partnerstadt verstanden, geschätzt werden.

Mit innovativen Methoden und Aktivitäten werden durch DEMO Bürgerinnen und Bürger generationsübergreifend in Dialog treten, Meilensteine der Geschichte Europas zum Friedensnobelpreis werden hervorgehoben und durch Zeitzeugen anschaulich vermittelt. In jeder Partnerstadt wird eine Arbeitsgruppe "Demokratie-Bildung" eingerichtet, in der sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger beteiligen und einbringen können. Diese Arbeitsgruppen wird mit Hilfe von Workshops und den Begleitaktivitäten maßgeblich die vier internationalen Konferenzen in jeder Partnerstadt vorbereiten und begleiten.

Die vier Konferenzen widmen sich Themen, die in jeder Partnerstadt bzw. -Land besonders aktuell für die Entwicklung und die Herausforderung der Demokratie sind. Der Euroskeptizismus und die Herausforderungen durch Populismus und Rassismus bis hin zu Radikalisierung werden thematisiert. Dabei werden Vertreter aus Politik und Bildung mit an den Diskussionstisch geladen. Von den Debatten und aus dem Impulspapier werden wichtige Signale für die Förderung der Demokratie in den Städten und ihren Ländern ausgehen. Die Intern. Konferenzen werden jeweils Möglichkeiten für alle Bürger bieten, sich zu auszudrücken, seine Visionen und Wünsche vorzutragen und damit seine Europäische Identität zu entwickeln.

In totalitären Regimen hatte Demokratie, Freiheit und Zivilgesellschaft keinen Wert. Umso wichtiger ist der Austausch bei den Veranstaltungen in Ost-Europa. DEMO wird bei all seinen Aktivitäten ein Zusammengehörigkeitsgefühl zur EU erreichen.

Orte der Aktivitäten:

1. Die internationale Auftaktveranstaltung wird im April 2018 im Lüneburger Glockenhaus durchgeführt. Sie wird begleitet von Veranstaltungen im Radio und auf den Straßen. Workshops in jeder Partnerstadt zur Vorbereitung der Auftaktveranstaltung in Lüneburg werden durchgeführt.

2. In Pleven, die zweite Ost-Europäischen Partnerstadt wird es die zweite Internationale Begegnung im Oktober 2018 geben. Durch die Geschichte Bulgariens ist das Thema des Zusammenlebens unterschiedlicher Kulturen sehr belastet. Die Unterdrückung durch die Türken und die Befreiung davon ist in vielen Denkmälern sichtbar. Freiheit und eine tolerante und pluralistische Gesellschaft ohne Vorurteile mit gelingender Integration wird dort Thema sein. Dabei wird die Internationale Konferenz ebenfalls von Radio- und Straßenaktivitäten begleitet.

3. In Timisoara/Rumänien wird die dritte Haupt-Veranstaltung im April 2019 (Intern. Tag der Demokratie) mit einer internationalen Konferenz zum Thema "Demokratischer Wandel in Europa - Euroskeptizismus verstehen - Hindernisse überwinden" stattfinden. Diese internationale Begegnung wird ebenfalls von Radio- und Straßenaktivitäten begleitet.

4. Athen - die Wiege der Demokratie - steht aktuell für den griechischen Euroskeptiszismus. Durch postfaktische Wahrheiten werden Bürger verunsichert. An analogen Orten wird die abschließende internationale Konferenz an der Wiege der Demokratie in Athen stattfinden (15.09.2019 - Intern. Tag der Demokratie). Mit Workshops wird dieser von Seiten aller Partner vorbereitet und von EDU durchgeführt. Diese Konferenz wird wiederum von Radio- und Straßenaktivitäten begleitet.

In allen Partnerstädten wird es Projektbegleitende Arbeitsgruppen "Demokratie-Bildung" geben. Ihre Ergebnisse werden jeweils in die Konferenzen einfließen. In diesen Arbeitsgruppen werden die Ergebnisse der jeweiligen Konferenzen ausgetauscht, Verbreitungsbeiträge auch für die Projekt-Homepage vorbereitet und für das Impulspapier zusammengestellt.

Mehr über das Projekt auf www.democrisis.eu

„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.”